Die beiden Landesverbände fordern u. a. auf den Bau der Stadtbahn in Hamburg und Lübeck, sowie auf die Einführung von Umweltzonen zu verzichten. Das gesetzlich eingeführte Schuldenverbot ist in jedem Fall beizubehalten.„Wir sind das Sprachrohr des Mittelstandes in Hamburg und Schleswig-Holstein und blicken momentan mit großer Sorge auf die Finanzlage der beiden norddeutschen Bundesländer. Sparen muss oberste Priorität haben. Das geht nur, wenn sich der Staat auf seine Kernaufgaben zurückzieht und auf kostenintensive Projekte, die nicht dringend notwendig sind, verzichtet“, sagt Hjalmar Stemmann MdHB, Landesvorsitzender der MIT Hamburg.
„Mit den Apeldörer Beschlüssen formulieren wir die aus unserer Sicht momentan wichtigsten Punkte und Forderungen, um aus der Haushaltskrise in absehbarer Zeit gestärkt heraus zu gehen. Wir fordern die beiden Länder darum auf, sich mit unseren Sparbeschlüssen auseinanderzusetzen“, sagt Momme Thiesen, Landesvorsitzender der MIT Schleswig-Holstein.
Als Gastredner begrüßten die beiden Landesvorsitzenden den Hamburger Wirtschaftssenator Axel Gedaschko, den schleswig-holsteinischen Innenminister KlausSchlie, den Mittelstandsbeauftragten der schleswig-holsteinischen Landesregierung Hans-Jörn Arp (MdL), Dr. Hans-Jakob Tiessen, Vorstandsvorsitzender der EON Hanse AG sowie Prof. Dr. Manfred Weber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Banken(BdB).