Kiel. Mit einem eindrucksvollen Neujahrsempfang ist die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Schleswig-Holstein am 28. Januar 2026 in das neue politische Jahr gestartet. Rund 130 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen folgten der Einladung ins Hotel Birke in Kiel und unterstrichen damit diehohe Vernetzungs- und Gestaltungskraft der MIT als wirtschaftspolitischer Impulsgeber innerhalb der CDU.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Stefan Lange, Landesvorsitzender der MIT Schleswig-Holstein. In seiner Begrüßung betonte er die Bedeutung eines starken Mittelstands als Rückgrat der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheiten brauche es verlässliche politische Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und mehr unternehmerische Freiheit. Die MIT werde auch künftig als Brücke zwischen Wirtschaft und Politik wirken und konkrete Lösungsvorschläge einbringen. Im Anschluss richtete Torsten Albig, Ministerpräsident a.D. und Geschäftsführer External Affairs der Philip Morris Germany GmbH, als Vertreter des Hauptsponsors ein Grußwort an die Gäste. Albig würdigte die Rolle der MIT als konstruktive Stimme der sozialen Marktwirtschaft und hob hervor, dass wirtschaftlicher Wandel und industrielle Transformation nur im engen Dialog zwischen Politik, Unternehmen und Gesellschaft gelingen können. Sein Beitrag setzte zugleich ein sichtbares Zeichen für die enge Verbindung zwischen mittelständischer Wirtschaft und politischer Verantwortung. Höhepunkt des Abends war die Hauptrede von Ministerpräsident Daniel Günther MdL, zugleich Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein. Günther spannte einen weiten Bogen von der Landespolitik bis zu den aktuellen bundes- und europapolitischen Herausforderungen. Er unterstrich den konsequenten Kurs Schleswig- Holsteins in Richtung digitale Souveränität und Open-Source-Strategien in der Verwaltung, den beschleunigten Infrastrukturausbau, insbesondere bei Verkehr und Glasfaser, sowie die Notwendigkeit umfassender
Planungs- und Genehmigungsreformen. Gerade der Mittelstand sei auf verlässliche, schnelle und rechtssichere Verfahren angewiesen. Zugleich stellte Günther die bereits umgesetzten Entlastungsmaßnahmen für Unternehmen heraus: Senkung der Stromsteuer, Entlastungen bei Netzentgelten, Bürokratieabbau bei Berichtspflichten sowie steuerliche Investitionsanreize. Diese Maßnahmen seien ein erster wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland wieder zu stärken. Weitere Reformen – etwa bei Arbeitszeitregelungen, Sozialleistungen und Planungsrecht – müssten folgen. Inhaltlich spiegelte der Abend damit zentrale Forderungen der MIT wider: mehr wirtschaftliche Freiheit, weniger staatliche Überregulierung und eine Politik, die Wachstum ermöglicht statt verhindert. Auch die industriepolitische Resilienz – von Wasserstoff über Batteriefertigung bis zur wehrtechnischen Industrie – spielte eine wichtige Rolle in den Gesprächen des Abends. Beim anschließenden traditionellen Grünkohlessen nutzten Gäste aus Unternehmen, Verbänden, Kommunen und Politik die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Gerade dieser direkte Dialog zwischen Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik ist ein Markenzeichen der MIT und Grundlage für praxisnahe wirtschaftspolitische Lösungen.
Thomas Klömmer, Landesgeschäftsführer der MIT Schleswig-Holstein, zog ein positives Fazit: „Der große Zuspruch und die inhaltliche Tiefe der Diskussionen zeigen, dass die MIT als Stimme des Mittelstands gehört wird. Wir nehmen aus diesem Abend wichtige Impulse für unsere Arbeit auf Landes- und Bundesebene mit.“

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